Die Herkunft des Muttertages

Der Muttertag hat den Ursprung in der zeitigen Frauenbewegung aus Amerika.

Die Herkunft des Muttertages

Die Pastorenehefrau Ann Maria Jarvis hatte im Jahre 1858 den „Mothers‘ Day Works Clubs“ eingeführt, mit welchem die soziale Situation in den Arbeiterfamilien optimiert werden sollte. Nach dem Bürgerkrieg im Land gründete diese außerdem die „Mothers‘ Friendship Days“. In jener friedfertigen Bewegung sollten zukünftige Kriege vermieden werden.

Der Muttertag, so wie dieser heute gefeiert wird, stammt aus Grafton in den USA. Hier lebte Anna Marie Jarvis, welche die Tochter von Ann Maria Jarvis gewesen ist. Zum zweiten Todestag der Mutter ließ diese am 12. Mai 1907 einen Gottesdienst zum Gedenken an die Mutter abhalten, welcher mit einem „Memorial Mother‘s Day Meeting“ verbunden war. Sie verteilte, um die Liebe darzustellen, vor der Kirche 500 weiße Nelken an andere Mütter. Ein Jahr darauf fand in jener Kirche eine Andacht für alle Mütter statt. Jene Idee des Muttertages fand daher sehr viel Anklang, dass dieser Amerika eroberte. Die Menschen trugen zu Ehren ihrer eigenen Mutter eine Nelke in ihrem Knopfloch, im Andenken an bereits verstorbene Mütter dagegen eine weiße Nelke.

So hatte den Muttertag die engagierte Christin in Amerika zu dieser Zeit eingeführt. Für Anna Marie Jarvis war dies daher ein Gedenktag für die eigene verstorbene Mutter. Diese war über die Region heraus bekannt, denn diese hatte einst im Bürgerkrieg wohltätige Veranstaltungen organisiert und sich mit anderen Müttern um die Verletzten des Kriegs gekümmert. Im Jahre 1907 hat Anna Jarvis für die Mutter eine Gedenkveranstaltung in der Heimat in West Virginia geschaffen.

Der Muttertag in Deutschland

Nachdem der Feiertag im Jahre 1914 in den USA amtlich festgelegt wurde, verbreitete er sich ebenfalls international besonders schnell. In Deutschland wurde dann der Muttertag zum ersten Mal im Jahre 1923 begangen, in Österreich nur ein Jahr später. Ein gesetzlicher Feiertag ist dieser Tag in Deutschland allerdings nicht.

Die Intoleranz, der Muttertag ist nur von Floristen erfunden, trifft in Deutschland in der Tat zum Teil zu, denn eine Initiative zur Einführung dieses Tages für die Mütter ging vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber“ aus. Plakate mit Blumengeschenken und dem Motto „Ehret die Mutter“ hatten die Menschen motiviert, Blumen zu kaufen. Noch bis heute ist der Tag einer der umsatzstärksten Tage im Blumenhandel in Deutschland.

Die Nationalsozialisten nutzten einst den Tag bzw. den Monat Mai zwar für die Werbung und um die gebärfreudige Mutter in Deutschland zu ehren. Diese machten den Muttertag zum Feiertag. Jedoch ist der Tag keine Erfindung der Nazis.

Was kann zum Muttertag geschenkt werden?

Blumen sind sehr praktisch für alles, die einmal wieder vergessen haben, wann der Tag der Mutter denn gefeiert wird. Dies ist stets der zweite Sonntag im Monat Mai. Blumen schenken meist jene Menschen, die noch auf den letzten Drücker die Geschenke zum Muttertag suchen, damit diese nicht mit leeren Händen vor der Mutter stehen. Wer die Lieblingsblumen der Mutter kennt, kann damit somit also nichts falsch machen.

Schokolade ist ebenfalls eine gute Idee als Geschenk. Außer den eben Blumen gehört Schokolade in allen Möglichkeiten ebenfalls zu den besten Ideen der Muttertagsgeschenke. Bei Schokolade und den Naschereien sollte sich der Schenkende jedoch sicher sein, was der Mutter am besten schmeckt. Dieser kann die Schokolade übrigens auch selber machen und nett verzieren, ein individuelles Geschenk mit eigener Rezeptur. Ansonsten ist es am Schluss eine Aufmerksamkeit, die nett gemeint ist, welche vielleicht jedoch schnell in der Schublade landen wird.

Ein Geschenk zum Muttertag ist schnell gekauft und kostet nur wenig Einsatz – oftmals jedoch sind es nicht Geschenke, welche sich die Mütter wünschen, sondern eher die gemeinsame Zeit mit der Familie. Oft sieht die Mutter die Kinder eher selten und der Alltag lässt dazu keine Zeit für die Familie. So eignet sich zum Muttertag auch ein Ausflug mit der ganzen Familie sehr gut. Einfach mit der Mama ins Auto steigen und mit der Familie in ein nettes Restaurant oder Café fahren. Für Mutter-Tochter-Treffen eignet sich das Wochenende ebenfalls für einen entspannten Wellness-Trip oder ein Kurzurlaub in einem Hotel, für das sonst meistens keine Zeit bleibt. Ein kleines Fotoshooting mit der Mutter zu organisieren ist ebenfalls eine nette Idee, denn ein gemeinsames Foto ist eine tolle Erinnerung.

Ebenfalls ein Klassiker der Muttertagsgeschenke sind die Saunagutscheine und die passenden Wellness-Gadgets. Generell ist die Entspannung generell ein wichtiges Gut und aus diesem Grund kein bedeutungsloses Last- Minute-Geschenk. Viele Wellnesseinrichtungen bieten zum Muttertag spezielle Angebote an. Hier gibt es oft entsprechende Geschenk-Pakete.

Ein gutes Buch eignet sich ebenfalls als Geschenk. Egal, ob ein Abenteuer-, ein Liebesroman oder ein spannender Krimi - hier ist mit Sicherheit für jede das passende Buch dabei. Eine Widmung und ein Foto auf dem Einband des Buches machen dieses Geschenk zum Muttertag perfekt.

Allen Mamas einen tollen Muttertag!

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